
Auch in Deutschland frisst Inflation die nominalen Lohnsteigerungen.
Exporte in BRIC-Staaten stützen den Aufschwung
Viele Beschäftigte empfinden ihre Arbeitsbedingungen als physisch oder psychisch gesundheitsgefährdend. Als einzelner Belastungsfaktor wird vor allem Zeit- und Leistungsdruck genannt.
Die Tarifabschlüsse im 1. Halbjahr 2011 liegen laut einer Erhebung der Hans Böckler-Stiftung deutlich über denen von 2010. Die Inflation frisst jedoch die Erhöhungen auf, so dass letztlich keine Kaufkraftsteigerung bei den Beschäftigten ankommt.
Die Bundesregierung hat eingeräumt, dass die Kaufkraft deutscher Rentner in den vergangenen zehn Jahren deutlich gesunken ist. Das Risiko der Altersarmut steigt für Millionen von ArbeitnehmerInnen. Die IG Metall fordert, endlich zu handeln und die Ursachen auf dem Arbeitsmarkt anzupacken.
In Bereichen ohne Tarifbindung Lohnentwicklung besonders schwach
Die Eurokrise droht, eine neue Finanzkrise zu entfachen. Auslöser und Treiber ist die Herabstufung der Kreditwürdigkeit Griechenlands durch profitorientierte Privatunternehmen ohne jede Legitimation.
Die Diskussion um den Fachkräftemangel und mögliche Strategien gegen ihn abzufedern, hat mit einem Treffen von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften nochmals Rückenwind bekommen. Gleichzeitig blühen Versuche, sie für eigene Ziele einzuspannen.
Die Bundesregierung hat nun offenbar auch bemerkt, was die IG Metall schon seit Monaten zum zentralen Thema macht: dass die junge Generation im Aufschwung in vielerlei Hinsicht auf der Strecke bleibt.
Am kommenden Wochenende beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011. Damit man/frau den Überblick über das Großereignis auch am Arbeitsplatz nicht verliert, gibt es einen Spielplan von der IG Metall.
Mit dem Aufschwung ist die Kritik an der Finanzbranche als Auslöser der Krise ebenso verstummt wie die Diskussion der Ursachen. Damit steigt das Risiko einer Wiederholung, wenngleich das niemand gern hören mag.
- unter diesem Motto stand am 9. und 10. Juni der vierte Kongress des Europäischen Metallgewerkschafts-bundes (EMB) in Duisburg.
Das Landeskabinett von Nordrhein-Westfalen hat ein Gesetz auf den Weg gebracht, das schon seit langem von den Gewerkschaften geforderte Kriterien für die Vergabe öffentlicher Aufträge formuliert.


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