
Eigenes Verhandlungsergebnis besser als Metall-Tarifabschluss ?
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LuK-Flyer_07.pdf
Im neuen LuK-Betriebsrats-Info No. 7 vom 19. Februar geht es u.a. um die Themen: Tarifabschluss Metall; Wirtschaftsausschuss erarbeitet Modell zur Beschäftigungssicherung; Historie der 40-Stunden-Woche bei der LuK in Bühl; BR erreicht Übernahme von Leiharbeitern.
Zum Tarifabschluss zwischen IG Metall und Gesamtmetall bemerkt der Betriebsrat: „Vor dem Hintergrund dieser Tarifeinigung lässt sich das Verhandlungsergebnis des BR Bühl zur Lohn- und Gehaltsrunde 2010 positiv bewerten: Neben den Einmalzahlungen von 300 .- EUR müssen LuKianer in diesem Jahr im Gegensatz zur Tariflandschaft keine Nullrunde in den Lohn- und Gehaltstabellen fahren, sondern bekommen 1,2% mehr.“
Metall-Tarifvertrag definiert Mindestbedingungen für alle
Dazu folgende Klarstellungen:
- Der Metall-Tarifvertrag definiert Mindestbedingungen für alle Tarifbeschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie. Egal, ob das Unternehmen boomt oder in der Krise steckt. Der Betriebsrat eines florierenden Unternehmens kann selbstverständlich einen Aufschlag auf den Tarif fordern.
- Nur das Jahr 2010 betrachtet, sind 1,2 Prozent Erhöhung für die LuKianer mehr als die vereinbarten Einmalzahlungen im Flächentarif Metall. Aber ob die LuKianer ohne Tarif besser fahren, kann seriöserweise nur ein Vergleich über mehrere Jahre zeigen.
- Alle Tarifbeschäftigten haben Anspruch auf die gleiche Erhöhung. Anders die Angestellten in Bühl: Dort ist es Sache des Vorgesetzten zu entscheiden, wie er die 1,2%-Erhöhung auf seine Abteilung verteilt.
- Nach Metalltarif bezahlte Jung-Ingenieure bekommen in Bayern bei 35 Wochenstunden mehr als ein Jung-Ingenieur bei der LuK bei 40 Wochenstunden. Für das Tarifgebiet Baden-Württemberg ist der Unterschied noch größer.

