
Aber Mehrheit weiter bei Conti
Wie das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom 5. Mai berichtet, prüft der Conti-Vorstand einen Börsengang der Gummisparte. Geplant ist laut Handelsblatt aber nur ein Teilverkauf. Damit würde Conti frisches Geld zur Bedienung der Schulden bekommen und gleichzeitig die Mehrheit an der Gummisparte als stabilen Gewinnbringer behalten.
Nach dem Bericht ist für die kreditgebenden Banken die weitere Reduzierung der Schulden Voraussetzung für die wohl für 2011 geplante Fusion der Schaeffler- und Conti-Automotive-Sparten. Eine Variante zum Schuldenabbau ist ein Teil-Börsengang.
Zur Gummisparte (Rubber Group) gehören die Bereiche für PKW- und LKW-Reifen sowie ContiTech. Die Gummisparte erzielte 2009 ein operatives Ergebnis von über 1 Mrd. Euro.

