17.12.2009

Von: WM

Teves Gifhorn: Arbeitsplätze und Ausbildung gesichert

Dafür Arbeitszeit auf 35 Wochenstunden abgesenkt

Die Arbeitsplätze der rund 1500 Beschäftigten des Continental-Teves-Werks in Gifhorn sind bis 2014 gesichert. Das berichtet die Braunschweiger Zeitung. Das Unternehmen verpflichtet sich zudem, neue Mitarbeiter einzustellen. Es hat außerdem zugesagt, jährlich mindestens 30 Jugendliche pro Jahr auszubilden. Das sind die Kernpunkte einer Vereinbarung zwischen IG Metall und Geschäftsleitung zur Sicherung des Standortes Gifhorn.

Statt 40 wieder 35-Stunden-Woche

Als Gegenleistung für die Arbeitsplatzsicherung wird die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit wieder auf 35 Stunden abgesenkt. Momentan arbeiten die meisten Teves-Beschäftigten 40 Stunden und bekommen die Mehrarbeit vergütet.

Conti Teves hatte zu Beginn der Verhandlungen angekündigt, bis zu 250 Arbeitsplätze zu streichen. Der 2. Bevollmächtigte der IG Metall Wolfsburg, Lothar Ewald, erklärte dazu: "Wir haben bewiesen, dass Arbeitszeitverkürzung alte Jobs sichert und sogar neue Jobs schafft." Durch die Rückkehr zur 35-Stunden-Woche war dieser Erfolg machbar.

Ausbildung gestärkt

Positiv bewertet die IG Metall auch die Zusagen der Geschäftsleitung zur Ausbildung. Danach verpflichtet sich Teves, jedes Jahr mindestens 30 Auszubildende einzustellen und 50 Prozent der Ausgelernten unbefristet zu übernehmen.

Für den Conti-Teves-Betriebsratsvorsitzenden Ilkay Dominik Malcher schafft der Vertrag die Basis, dass das Unternehmen verstärkt in den Standort Gifhorn investiert und die Arbeitsplätze sichert. Auf einer Betriebsversammlung am vergangenen Freitag wurde die Belegschaft über die Details der Vereinbarung informiert.


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