
In der Gummi-Sparte bislang keine Jobgarantien
Die Hannoversche Allgemeine Zeitung hat in einem Artikel den Stand der Beschäftigungsvereinbarungen an vielen Conti-Standorten berichtet.
Darin heisst es: „Für Tausende Beschäftigte in den deutschen Zulieferwerken von Continental ist der Arbeitsplatz bis 2014 gesichert. Mitten in der Automobilkrise hat der Konzern entsprechende Vereinbarungen mit der Arbeitnehmerseite an den Automotive-Standorten in Gifhorn, Rheinböllen, Ingolstadt, Karben und Villingen abgeschlossen. In weiteren vier Werken, darunter auch das mit 6000 Beschäftigten größte in Regensburg, laufen die Verhandlungen noch. Im Gegenzug für Zugeständnisse der Belegschaft verzichtet Conti für die kommenden fünf Jahre auf betriebsbedingte Kündigungen.“
Im Conti-Teves Werk Gifhorn wird im Gegenzug die Arbeitszeit um fünf auf 35 Stunden reduziert mit entsprechenden Lohneinbußen. Andere Werke wiederum verlängern ihre Arbeitszeit, verzichten auf Teile des Weihnachts- und Urlaubsgelds oder auf Sonderzahlungen.
Nach Conti-Angaben sind auch an den Pkw-Reifenstandorten in Aachen und Korbach sowie in einigen ContiTech-Werken Ergänzungstarifverträge geschlossen. Die enthalten für Zugeständnisse der Belegschaft Investitionsversprechen, aber keine Jobgarantien. Aus Sicht der Betriebsräte der Gummi-Sparte ist das eine Schieflage.

