
Conti-Mitarbeiter fordern vom Konzern Garantien für die Arbeitsplätze
Am vergangenen Freitag, 6.11., hat Hans Fischl, der Betriebsratsvorsitzende des Conti-Standortes Regensburg, zusammen mit weiteren Betriebsräten dem Regensburger Oberbürgermeister Schärdinger 3.500 Unterschriften der Conti-Beschäftigten übergeben. Fischl ist zugleich Gesamtbetriebsratsvorsitzender von Conti Automotive.
Mit ihrer Unterschrift fordern die Regensburger Conti-Beschäftigten vom Konzern eine Beschäftigungs- und Standortsicherung.
„Wir haben gleiche Interessen“, erklärte Oberbügermeister Schaidinger, der für den Standort Regensburg „Headquarter-Funktionen für wesentliche Teile des Autozulieferers“ forderte. „Regensburg muss auch in Zukunft ein sehr wichtiger Standort sein“, sagte der Oberbürgermeister. Das habe er auch im Gespräch mit Frau Schaeffler deutlich gemacht.
In Regensburg beschäftigt Conti derzeit noch etwa 6.000 Mitarbeiter. Das sind 1.500 weniger als noch vor zwei Jahren, als Siemens seine Automobiltechniksparte VDO an Conti verkauft hat. Es gibt Spekulationen, dass künftige Conti-Standorte nicht mehr als 1.000 Beschäftigte haben sollen.


