


Bei Conti Regensburg hat der Vorstand Gespräche mit Betriebsrat und IG Metall platzen lassen. In einem Spitzengespräch hatte er zuvor ihre Verhandlungsgrundlage akzeptiert - um dann überraschend einen Rückzieher zu machen. Ein aktuelles Flugblatt informiert über den Stand der Dinge.
Semperit-Conti: „Beispiel eines inhumanen … Gesellschaftssystems“
Andreas Kossack muss weiterbeschäftigt werden
Erfolgreiche Premiere am Anleihemarkt
Tarifkommission jetzt zu Gesprächen über Standortsicherung bereit
Stellungnahme der Conti-Betriebsräte der BU Fuel Supply
Umsatz soll im Gesamtjahr um 15% steigen
416-Euro-Geldscheine zeigen: Das kostet das 30-Mio-€-Diktat jeden Beschäftigten
Bei Conti Automotive in Dortmund sollen bis zum Jahr 2015 250 Stammbeschäftigte und 100 Leiharbeitskräfte ihren Arbeitplatz verlieren. Die Geschäftsführung spricht von fehlenden Folgeaufträgen, Betriebsrat und IG Metall befürchten ein langsames Sterben des Standortes.
Am 7. und 8. Juni 2010 fand in Magdeburg das EuroForum der Continental AG statt. Das EuroForum als Europäischer Betriebsrat von Continental verabschiedete bei seiner Sitzung unter anderem eine Resolution gegen Versuche des Managements, Standorte gegeneinander auszuspielen.
Vom dritten bis fünften Mai trafen sich die Gesamtbetriebsräte von Conti Automotive in Augsburg zur Betriebsrätekonferenz. Auf der Tagesordnung stand unter anderem eine Resolution zur Gleichstellung der Leiharbeit.
Ein aktuelles Flugblatt für die Conti-Beschäftigten in Regensburg informiert über die radikalen Sparpläne der Geschäftsleitung und ruft dazu auf, bei deren Abwehr zusammenzustehen.
Der Konzernbetriebsrat von Continental hat am 19. Mai den Regensburger Conti-Betriebsratsvorsitzenden Hans Fischl mit 84 Prozent der Stimmen zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Amtsinhaber Bruno Hickert war nicht mehr zur Wahl angetreten.
Conti-Vorstand zu Gesprächen zur fairen und gerechten Regelung von Leiharbeit aufgefordert
Begründung: Deutsche Conti-Standorte haben Kürzungen schon akzeptiert. Betroffen die Automotive-Standorte Toulouse, Boussens und Foix
Conti macht wieder Gewinn, vor allem mit Reifen
Die Conti-Reifensparte hat den früheren Beschäftigten des im Januar geschlossenen Werkes im nordfranzösischen Clairoix angeboten, in Tunesien weiterzuarbeiten - für 137 Euro monatlich. Ein Sprecher begründete den Schritt mit dem französischen Arbeitsrecht, Gewerkschaftsvertreter nannten ihn zynisch.
Nur in Roding steht die BR-Wahl noch aus
Stimmen zur Leiharbeit
Zahl auf 27 Leiharbeiter begrenzt – bei Weiterbeschäftigung nach 31.12. befristete Einstellung
Krise überwunden. Langfristige strategische Ausrichtung der Familie Schaeffler bleibt.
Was sollen solche Spielchen und Profilierungen?
Gilt endlich auch für die Standorte des Werktarifvertrags
Bei LuK in Bühl werden den Führungskräften nun Kenntnisse zum Thema Betriebsverfassungsgesetz vermittelt.
Neben zentralen Lohnverhandlungen konkrete Forderungen ans Unternehmen
„Die Bude brummt“ - „Die Aufträge fliegen uns dermaßen um die Ohren“ - „Der Kunde droht mit Auftrag“ - „Wir müssen lieferfähig sein und bleiben“. Diese Sätze sind bei der Weltfirma Schaeffler seit kurzem wieder Gang und Gäbe, denn die Krise ist vorerst überwunden.
Zum ersten Mal in der Geschichte wird an den SCHAEFFLER-Standorten der „Betriebsrat für die leitenden Angestellten“, der sogenannte Sprecherausschuss gewählt.
An den Schaeffler-Standorten und im Intranet kochen die Emotionen hoch.
Betriebsrat kritisiert Einsatz und Vorgehensweise von Leiharbeitnehmern über Werkvertrag.
IG Metall-Vertrauensleute in Herzogenaurach fordern Sonderzahlung
Am 23. August Koordinationstreffen der brasilianischen Gewerkschafter
Streiks angekündigt, wenn es keine Einigung gibt
Schaeffler wieder hoch profitabel
In beiden Betriebsversammlungen, vom 13. Juli 2010 am Standort Schweinfurt, stand das Thema aktuelle Beschäftigungssituation, Bewältigung der Krise in Zusammenhang mit Arbeitszeitflexibilisierung im Focus.
Uwe Ruberg und Uwe Schweichler jetzt Sprecher der Vertrauensleute
Arbeitgeber ruft Schnellschlichtung an
Betriebsrat durch Entwicklung der Beschäftigtenzahl bestätigt
IG Metall-Bezirksleiter Jürgen Wechsler: „Mehr Normalität und Transparenz bei Schaeffler. Arbeitnehmervertreter endlich auf Augenhöhe.“
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Schluss mit der Zwei-Klassen-Gesellschaft von Arbeitnehmern
Stattdessen jetzt Befristungen bei Auftragsspitzen
Geschäftsausblick unverändert positiv
Deutschlands Exportorientierung hilft zwar derzeit, zeitnah von der Konjunkturerholung zu profitieren und die Wirtschaft zu stabilisieren. Mittel- und langfristig schadet sie jedoch ganz Europa, warnt eine aktuelle Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), und empfiehlt einen Richtungswechsel hin zu stärkerer Binnenwirtschaft.
Gleiche Bezahlung von Leiharbeitern und Stammbelegschaft gefordert
Vergangenen Freitag beschloss die IG Metall in NRW eine Forderung von sechs Prozent für die kommende Tarifrunde in der Stahlbranche - einschließlich einer entsprechenden Signalwirkung. Spätestens jetzt erobert die Lohndebatte die Schlagzeilen.
Berechtigte Klagen über Lohndumping aus Deutschland?
Ende Juli trafen sich der Bezirksleiter der IG Metall Bayern, Jürgen Wechsler, der bayerische DGB-Vorsitzende Matthias Jena und Ministerpräsident Horst Seehofer. Bei dem Treffen ging es unter anderem darum, wie sich der Freistaat für den technologischen Wandel rüstet. In Punkto Elektromobilität vereinbarte man dabei eine enge Kooperation zwischen Gewerkschaften und Staatsregierung.
Aus der Krise durch Stärkung der unteren Einkommensgruppen, durch Nachschlag für die Löhne
Im letzten Jahrzehnt hat das Einkommensgefälle zugenommen
Die Zunahme überraschend positiver Konjunkturdaten hat innerhalb kurzer Zeit eine Diskussion um die Frage ausgelöst, inwiefern sich diese auf die Tarifentwicklung auswirken. Aus Sicht der Gewerkschaften ist die Antwort klar.
Jürgen Wechsler, Bezirksleiter der IG Metall Bayern, hat den mit anziehender Konjunktur einhergehenden Anstieg der Leiharbeit und deren Missbrauch als Kostenfaktor in den Unternehmen als "Ärgernis" kritisiert.
- was mit Bezug auf Löhne in Deutschland fast zynisch klingt, ist das Fazit einer Untersuchung des Instituts für Arbeit und Qualifikation zur Niedriglohnbeschäftigung. Weder Sittenwidrigkeitsgrenze noch Branchen-Mindestlöhne begrenzen die Ausdifferenzierung des Lohnspektrums wirksam: "Daher ist ein gesetzlicher Mindestlohn auch in Deutschland unverzichtbar."
Gut fürs Unternehmen, gut für die Belegschaft - die deutsche Mitbestimmung hat in der Krise wieder einmal ihren Wert unter Beweis gestellt. Nun will die SPD-Bundestagsfraktion sie deutlich ausweiten, um unter anderem für zentrale Entscheidungen eine 2/3-Mehrheit im Aufsichtsrat nötig zu machen.
Sparprogramm ist Umverteilung und wirtschaftlich destruktiv
Im kommenden Herbst finden in den meisten Betrieben der Metall- und Elektrobranche die Wahlen der Jugend- und Auszubildendenvertretungen statt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren; junge ArbeitnehmerInnen sind gut beraten, das wichtige Ereignis nicht zu verpassen.
Umsatzanstieg um 11 Prozent - größter Quartalsgewinn der Konzerngeschichte
China machte in der Krise fast alles richtig
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